Unsere Erreichbarkeit

 
Du geheimnisvoller Gott,
unendlich und unbegreiflich,
ich bete Dich an.

Ich falle vor Dir nieder,
weil Du mich in meinem Herzen
zutiefst berührt hast.

Ich falte meine Hände,
um mich ganz in Deine Hände zu ergeben.

Lass' mich in der Gebärde der Anbetung
das Geheimnis Deiner unendlichen Liebe erfahren,
einer Liebe, die alles übersteigt,
was ich von Menschen an Liebe erfahren habe.

Lass' mich in Deiner Liebe still werden
und anbetend eins werden mit Dir,
der Du selbst Liebe bist.

Amen 














Erreichbarkeit


Katholische Kirche auf Sylt

Pfarrei St. Christophorus
kath.pfarrei.sylt@gmail.com

Elisabethstr. 23 
25980 Sylt/ Westerland
Telefon (0 46 51) 2 26 83
Fax (04651) 2 13 21

Öffnungszeiten des Pfarramtes:
Montag, Dienstag und Donnerstag, 9 bis 12 Uhr



Pfarramt - Sekretariat 
Beate Lüngen | Tel. 04651/226 83
kath.pfarrei.sylt@gmail.com

Inselpastoral 
Sr. Francisca Brunsen | 04651/835 81 23
sr.francisca.b@t-online.de

Gemeindereferent
Norbert Wieh | 0171/219 39 09
norbert@wieh.net

Kirchengemeinderat
stellv. Vorsitzende: Regina Kirsten | Tel. 04651/299 38 77
Erika Redlin | Tel. 04651/224 87

Säkularinstitut St. Bonifatius
Käpt’n-Christiansen-Str. 10
25980 Westerland
Tel. 0 46 51/229 59


Steyler Missionarinnen (SSpS)
Haus Raphael
Hafenstr. 11
25992 List
Tel. 0 46 51/936 98 57









Pfarramtliche Mitteilung





Seit 1. September 2016 gehört unsere Gemeinde St. Christophorus zum pastoralen Raum Nordfriesland.
Pfarrer dieses pastoralen Raumes ist Pfarrer Oliver Meik aus Husum.



Liebe Christen in Nordfriesland und Stapelholm,

„Seht, ich mache alles neu“ (Offb 21, 5) ist eine Zusage Gottes an uns. Gott überwindet die ungerechte Realität der mit Tod und Leid gezeichneten Gegenwart. „Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, kein Mühsal. „Denn was früher war, ist vergangen.“ (ebd. 4)
Diese Zusage gilt heute. Sie ist keine Vertröstung: „Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende.“ (ebd. 6) Das ist Ostern. Es ist die Realität der Getauften, das ‚Geheimnis des Glaubens‘. Dieses Geheimnis vollzieht sich inmitten der alten, leidvollen Welt. So kommt es zu einer Spannung, die manchmal nicht zum Aushalten ist. Tagtäglich kämpfen wir mit unseren Begrenzungen, alten Abhängigkeiten, schlechten Gewohnheiten, fremdem und eigenem Unrecht, Leid, Krankheit, Alter und Tod. Wo ist dann die neue Welt Gottes? Wie schwer fällt es uns, Veränderungen überhaupt zuzulassen! Wir wollen das gewohnte behalten, Ruhe und Sicherheit. Die neue Welt Gottes geht einher mit einem Angstfaktor: Bleibt denn nichts so, wie es ist?
Stat Crux dum volvitur orbis”! Das Kreuz steht fest, wenn auch die Welt sich dreht! Das ist die Weisheit des Heiligen Bruno von Köln, eines Eremiten des 12. Jahrhunderts und Gründers des Kartäuserordens. Das Kreuz ist Zeichen von Tod und Auferstehung. Das Zeichen der Überwindung des alten Leidens und des neuen Lebens in Christus. Am Kreuz hängt alles, zum Kreuz strebt alles, durch das Kreuz wird alles geheilt und geheiligt. Wie können wir als Christen im nördlichen Deutschland die heilende Kraft des Kreuzes erfahren?
Ich lade Sie herzlich ein, bewusst die Karwoche und das Osterfest zu begehen und so gut es geht täglich miteinander zu beten und die Eucharistie, die hl. Messe, zu feiern. Darin liegt eine Kraft, die uns festigt, Halt gibt und Zukunft.
Wir erleben viele Unsicherheiten, Umbrüche in der Welt, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Kirche und sogar in unserem persönlichen Lebensraum. Die familiäre Unordnung. Das Arbeitsleben ist mit unpersönlicher Effizienz und Härte belastet. Jetzt werden auch noch die gewohnten Pfarreien aufgelöst. Die Priester sind nicht mehr so präsent wie früher. Es gibt weniger Gläubige, die die Kraft aufbringen, sich ganz einzubringen. In den weiten Pastoralen Räumen des Landes ist die Kommunikation eine völlig neue und große Herausforderung: Man sieht sich ja kaum.
Ich finde das nicht gut. Und ich glaube, den meisten von Ihnen geht es ebenso. Wenn wir uns aber darauf fixieren, was wir verlieren, was nicht geht, was uns Angst macht und belastet, dann geht am Ende nichts mehr. Wir sollen unser Herz nicht an vergängliche Formen und Gewohnheiten hängen. Die Strukturen der Welt vergehen, einschließlich Kirchengebäuden, Inventar und Orgeln und unserer eigenen Körper. Nur das Kreuz steht. Wie kann ich heute im Zeichen des Kreuzes leben? Als mit Christus Gekreuzigter und Wiederauferstandener? Wie können wir in Norddeutschland heute Zeugen des Kreuzes sein? Lassen Sie uns das gemeinsam suchen! Mit Liebe zum Auferstandenen und Freude im Herzen!
Reichlich österlichen Segen wünscht Ihnen


Ihr Pfarrer Oliver Meik




Organisten zur Aushilfe gesucht!
Wenn Sie uns mit Ihrem Orgelspiel erfreuen und unterstützen möchten, melden Sie sich gerne im Pfarrbüro.